Wanderbericht: Frühjahrswanderung des Burg- und Heimatvereins Jesberg e.V.
Der Burg- und Heimatverein Jesberg e.V. hatte am 17. Mai 2026 zur diesjährigen Frühjahrswanderung eingeladen. Um 10:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmenden auf dem Wanderparkplatz an der Hohlen Eiche in Elnrode/Strang. Nach der Begrüßung stellte der Vorstand die geplante Route vor, bevor sich die Gruppe auf den Weg machte.
Vom Schwarzkiefernweg zum Potsdamer Platz
Der erste Abschnitt führte über den Schwarzkiefernweg in Richtung Potsdamer Platz. Bereits unterwegs gab der ehemalige Revierleiter Peter Zuschlag interessante Einblicke in die Waldflächen, die dort vorkommenden Baumarten und die forstgeschichtliche Entwicklung des Gebietes. Besonders aufmerksam lauschte die Gruppe den Informationen über einen Mammutbaum, der 1970 vom Revierleiter Lotz gepflanzt wurde. Der Baum steht etwa auf halber Strecke zwischen dem Wanderparkplatz und dem Potsdamer Platz auf der linken Seite und beeindruckt durch seine imposante Erscheinung.
Am Potsdamer Platz angekommen, erläuterte Herr Zuschlag die Herkunft des Namens: Ein Revierförster Namens Lüder der hier in der Zeit von 1934 bis 1951 tätig war, verglich die sieben Wege, die an dieser Stelle zusammenlaufen, mit dem bekannten Platz in Berlin – so entstand die Bezeichnung. Heute befindet sich dort ein gemütlicher Rastplatz.
Weiter zum Prinzessinnengarten
Die Wanderung führte anschließend auf dem Karlsweg weiter zum Prinzessinnengarten. Auf dem Weg dorthin wies Herr Zuschlag auf historische Waldgrenzen und deren Bedeutung für die regionale Forstwirtschaft hin. Am Prinzessinnengarten angekommen, staunte die Gruppe über die beeindruckende, weit über 500 Jahre alte Eiche, die als markantes Naturdenkmal gilt.
Hier berichtete Herr Zuschlag auch über die geschichtlichen Hintergründe des Prinzessinnengartens, die eng mit der Herrschaft von Prinz Maximilian verbunden sind. Nach dem informativen Vortrag konnten die Wandernden ihren Durst mit verschiedenen Getränken löschen.
Im Anschluss besichtigte die Gruppe die neu angelegte Fläche, die als Nachbildung des historischen Prinzessinnengartens gestaltet wurde.
Rückweg und Abschluss auf der Burg Jesberg
Danach teilte sich die Wandergruppe auf und ging über die unterschiedlichen Wege zurück zum Ausgangspunkt. Während der gesamten Wanderung nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Herr Zuschlag stets fachkundig beantwortete.
Nach rund 2¼ Stunden erreichte die Gruppe wieder den Wanderparkplatz. Von dort aus fuhren die Teilnehmenden zur Burg Jesberg, wo sie sich bei Getränken, Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen stärken konnten. Abschließend bot Herr England noch eine Führung über die Burganlage an.
Die Veranstaltung endete gegen 15:30 Uhr.
Dank des Vereins
Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Interesse sowie bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.